Badesee-Benefiz-Festival  
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Projekt 2001

Mit dem Erlös des 3. Badesee-Benefiz-Festivals unterstützten wir ein Projekt der kolumbianischen Abteilung der "Internationalen Koalition für die Beendigung des Einsatzes von Kindersoldaten".
Der Spendenbetrag von 10.500 DM wurde im Dezember 2001 in der Bensheimer Musikschule an Andreas Rister, den Deutschlandkoordinator und Mitinitiator der kolumbianischen Koalition, übergeben.
Die 1999 unter anderem von "terre des hommes" gegründete Organisation versucht, kolumbianische Kinder und Jugendliche vor der Zwangsrekrutierung durch Paramilitärs und Guerilla zu schützen und Reintegration sowie Rehabilitation ehemaliger Kindersoldaten zu fördern.

In Kolumbien herrscht Land seit Jahrzehnten ein verheerender Bürgerkrieg. Politische Morde, Erpressung, Entführung und Vertreibungen sind an der Tagesordnung. Die Zahl der jährlichen Todesopfer stieg auf über 30.000 an, und schätzungsweise 1,5 Millionen wurden zu Flüchtlingen im eigenen Land.
Die Opfer dieses Krieges sind zu einem großen Teil Kinder und Jugendliche: Einerseits als Zivilisten durch Ermordung oder Vertreibung, andererseits durch Zwangsrekrutierung und Verpflichtung durch Paramilitärs und Guerillagruppen, welche bereits zu einem Zehntel aus unter 18-Jährigen bestehen.

Seit 1999 besteht in Kolumbien ein Gesetz gegen Rekrutierung von Kindern und Jugendlichen, dessen Etablierung zum Teil auch Erfolg der Informations- und Lobbyarbeit der "Koalition für die Beendigung des Einsatzes von Kindersoldaten" war. Dieses Gesetz wird aber leider noch oft, gerade von den Paramilitärs missachtet.
Konkret unterstützt wird durch unsere Spende das Projekt "Jugendworkshops für friedliches Zusammenleben", welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kindern und Jugendlichen Strategien zu vermitteln, sich der Rekrutierung durch die Kriegsparteien und der gewaltsamen Lösung von Konflikten zu entziehen. Hierbei werden in den südlichen Departamentos Cauca und Putumayo Projekte geschaffen, die der freien kulturellen und spielerischen Entfaltung dienen, und den oft als Soldaten missbrauchten Kindern die Möglichkeit bieten, ihre traumatischen Kriegserlebnisse zu bewältigen. Dies geschieht nicht in Heimen oder geschlossenen Zentren, sondern in gemischten sozialen Gruppen, die eine sichere Umgebung, Betreuung und Wiedereingliederung gewährleisten sollen.

In einer Kombination aus Therapie und praktischer überlebenshilfe mittels Bildungsangeboten, wirtschaftlicher Absicherung und dem Aufbau von Selbsthilfegruppen wird ehemaligen Kindersoldaten und aus ihrer Herkunftsregion vertriebenen Kindern geholfen.

Fotos
Fotos vom Jugendworkshop in Kolumbien

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